Etwa zwei Jahre später.
Marcel hat es gegenüber Gilberte fast zu vollkommener Gleichgültigkeit gebracht. Eine Reise in das Seebad Balbec wird geplant. Marcel freut sich zunächst darauf. Er hofft auf die veränderten Rituale, Gewohnheiten und Eindrücke um dem „von der Seßhaftigkeit erstarrten Alltag“ etwas entgegenzusetzen. Andererseits, als er erfährt, dass er nur mit der Großmutter reisen wird, verfällt er in Sorge.
Einige der einprägsamsten Sätze, waren für mich heute die Sätze über die Erinnerung, die noch zur Gilberte Episode gehörten.
„Daher lebt der beste Teil unseres Gedächtnisses außerhalb von uns, in dem feuchten Hauch eines Regentages, dem Geruch eines ungelüfteten Raumes oder dem Geruch eines eben entzündeten, aufflammenden Feuers, das heißt überall da, wo wir uns selbst wiederfinden, was unser Verstand als unverwendbar abgelehnt hatte, die letzte Reserve, die beste, der Vergangenheit, die, wenn all unsere Tränen versiegt scheinen, uns immer neue entlocken wird.“
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Am Strand
Lach-und Silbermöwen umrunden beharrlich das Buffett, die Silbermöwen sind penetrant.
Sie verschmähen weder Melonenschale noch Chips, Gemüse ignorieren sie hochmütig. Spöttisches, heiseres Lachen der Möwen.
Ich freue mich über einen Kommentar