Marcel trifft auf Elstir. Gespräch über die Kirche in Balbec. Was bleibt vor dem flüchtigen Blick verborgen?

Elstir: bedeutender Maler. Seine Bilder reflektieren die literarischen und kulturellen Vorstellungen der Zeit.

Marcel trifft Albertine im Atelier von Elstir. Währen Marcel gerade das Atelier Elstirs besucht und seine Bilder betrachtet, kommt Albertine Simonet herein. Das Mädchen, dass am vergangenen Tag mit einer Mädchengruppe am Meer entlang zog. Elstir sagt Marcel, dass die Mädchen der kleinen Schar, keinesfalls Proletarierinnen sind, wie Von Marcel zunächst angenommen. Albertine und ihre Freundinnen sind Töchter von reichen Kaufleuten

Fahrradtour zum Cafe am Fluss, „zähe Trockenheit, „sonnenverbrannten Erde, die nur dank der Transparenz der Ferne und dem Schatten der Bäume unter leichten Schleiern lag“ (Proust).

Ein Fluß, der unter den Brücken der Stadt hindurchgleitet“, (Proust), der Geruch nach Brackwasser, „unbewusstes Wohlgefühl dieses Sommertages“.

Eine lärmende Entengruppe. Die alleinerziehende Entenmutter zeigt ihren Küken die Stadt vom Fluss aus und führt ihnen immer wieder vor, wie sie durch das Fliegen hinauf zum Holzboden des Cafes gelangt, dort gibt es Krumen aller Art. Die Erpel schwimmen in Männergruppen herum.

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4 Antworten zu „Proust lesen Tag 58 – Marcel trifft Albertine im Atelier von Elstirs wieder – Im Schatten junger Mädchenblüte“

  1. Avatar von wildgans

    Wenn ich ein so großes Werk lesen würde, käme mir immer wieder die Frage nach dem Sinn meines Tuns in die Quere, was bei dir wohl nicht so ist. Welches Ziel gibt es?
    Gruß von Sonja

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    1. Avatar von wildgans

      Nein, kein guter Kommentar ist das. Allein die Frage nach einem Ziel- vielleicht entstammt die meinem ehemaligen Deutschlehrerskoppe – möchte mich dafür entschuldigen.
      Ich finde es uneingeschränkt wunderbar, dass du das Buch liest und für uns so klasse besprichst – vermixt mit persönlichem Erleben! Ein Hoch darauf!

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      1. Avatar von Xeniana

        Ich finde diese Frage absolut legitim. Der erste Anlass war sicher der Kellerfund. Und irgendwie liess sie mich nicht mehr los. Es ist ein zutiefst philosophisches Werk über das was im Leben wirklich zählt oder wie es einem gelingen kann im Augenblick zu sein. Proust ist ein großartiger Psychologe, der Verliebtheit und liebe in hundert verschiedenen Facetten wahrnimmt und spiegelt, er ist ein Komiker, ein genauer Naturbeobachter der kleinste Feinheiten wahrnimmt, ein Sprachkünstler. es fällt mir schwer sagen warum, aber die Suche ist wohl eines der Bücher die mich am stärksten berühren und herausfordern.

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  2. Avatar von Achim Spengler

    Auch von mir ein Dank für deine meisterhaften Zusammenfassungen des jeweils Gelesenen. Die Recherche und Ulysses, die beiden Berge, die ich noch beststeigen muss.

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