Ich lese es so:

Es geht nicht vorrangig um den Erfurter Amoklauf 2002, sondern um traumatische Erlebnisse und den Umgang damit.

Seine Sprache ist eindringlich und genau.

Zum Vorwurf des Sedierens:

Drogenkonsum ( hier Alkohol ist bei vielen Schreibenden ein  Hilfsmittel um durch Blockaden durchzukommen oder in andere Räume vordringen zu können.

Der Begriff „Ausweichschule“  ist für mich nicht nur auf die Schule in Erfurt bezogen, sondern könnte auch die Schule des Ausweichens im täglichen Schreiben meinen.  Wie dämme ich und warum.

Ich finde aber weder, dass er sich am Leid anderer bereichert oder es verkäuflich macht, noch dass er ein Plagiat erstellt hat.

Sehr lesenswertes Buch. Danke für die sehr inspirierende und bereichernde Diskussion, Alexander.

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