Ich lese über Rosminianismus während draußen die Kirchenglocken rufen.

Eine Kohlmeise singt unbeirrbar. Sie glaubt an Ast und Luft und sonst gar nichts.

In meinen Kopf läuft seit gestern ein Film. Ort: Minneapolis.  Caccia grossa.

Ich möchte nach bewährter Taktik meinen Kopf in den Sand stecken. Die Erde ist gefroren.

„Kein Ort. Nirgends.““

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Jara hat ein Brot vorbeigebracht -aus Roggenmehl und Wasser. Wenn ich den Küchenschrank öffne, duftet es nach Brot.

Wieso riecht Supermarktbrot nicht wie dieses?

Sauerteig ansetzen. Weiterlesen.

Gnadenlehre.

Frostklare Luft. Ein Kleiber ruft.

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2 Antworten zu „“

  1. Avatar von Grinsekatz

    Auch so eine Stimmung ist eine Art Zuhause.

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    1. Avatar von Xeniana

      Es braucht das richtige von Wasser, Erde und Sonne las ich heute bei einem von Geschichtenundmeer verlinkten Beitrag- um sich in Hanglage verwurzeln zu können. Und in Hanglage sind wir. Ja du hast Recht, auch so eine Stimmung kann ein zu Hause sein.

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