“ Nun, ich halte es für keinen zivilisatorischen Zugewinn, wenn ungebremst gebrüllt, beleidigt und verletzt werden darf.

Ich halte es für keinen Fortschritt, wenn jede innere Schäbigkeit nach außen gekehrt werden darf, weil angeblich neuerdings dieser Exhibitionismus des Ressentiments von öffentlicher oder gar politischer Relevanz sein soll.

Wie viele andere will ich mich nicht daran gewöhnen. Ich will die neue Lust am ungehemmten Hassen nicht normalisiert sehen.

Weder hier noch in Europa noch anderswo.

“ Gegen den Hass“ – Carolin Emcke

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Merlin zeichnet zum ersten Mal in diesem Winter ein Blaumeisenziepen auf.

Die Balz beginnt. Die Ninjas turnen akrobatisch in den Zweigen.

Aust ausgelesen -beginne mit Emcke.

Ich verstehe den Hass nicht. So sehr ich es auch versuche nachzuvollziehen, verstehe ich diese Entgrenzung nicht, die die Entmenschlichung des Anderen voraussetzt.

Ich verstehe den Hass der einen und der anderen nicht. Er bleibt mir als politisches Motiv fremd.

Schnee unter bleigrauen Himmel. Ich setze Sauerteig an, während ich mir von Yuno den Schuman Plan erklären lasse.

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