Lese und stoße auf den Satz: “ Mensch, wo bist du?“
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Lese und stoße auf den Satz: “ Mensch, wo bist du?“
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Eine Schrift vom Wolf soll ich lesen?
Du hast das studiert. Ich will mein Essen nicht fotografieren.
Als ich das Manifest später abholte, sagte X. : Du hast es nicht zu Ende gelesen oder?
Nein.
Am Ende des Weges liegt der Wolfspelz
Lies es zu Ende.
Aber warum, sagte ich kann das nicht einfach eindeutig sein. Warum ist der Pelz manchmal so widerwärtig hässlich und manchmal so schön, so weich, so glänzend.
Geh ihm einfach aus dem Weg sagte x. Verstopf dir die Ohren mit Wachs .
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Ich sah, dass dieses Meditiere auf dem Balkon und lies Schopenhauergespräch bereits am 20. Februar stattgefunden hatte.
Und ich bedauerte manchmal mit niemanden über Gespräche mit dem Wolf, der in diesem Falle Irgendwas mit mit B im Namen trug sprechen zu können. Der Wolf interessierte mich nicht, wenn er irgendein ein Kriegszeug vom Stapel ließ, aber wenn er so drauf war wie an diesem Morgen.
Willst du wirklich dein Essen fotografieren, hatte er mich einmal gefragt, oder willst du was bewegen in der Welt?
Er schob mir ein Manifest über den Tisch und verschwand im Wald. Das Heft war so fesselnd, dass ich es auf der Stelle zuschlug und es zu X. brachte, der damals im Krankenhaus lag.
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nach maßlosen Unternehmungen, das Streben danach, koste es was es wolle, die persönliche Macht zu vergrößern, die Verachtung der Grenzen die durch die menschliche Erfahrung, den gesunden Menschenverstand und das Recht gezogen sind…“
Charles de Gaulle / Über die Zwietracht beim Feinde
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Sie drücken der Sprache die Kehle zu, schreibt Süsskind und ich denke,
es ist auch Verrat an der Sprache, wenn man schreiben kann und es aus was für Gründen auch immer- nicht mehr tun will.
Mein Arsch geht auf Grundeis.
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Es ist frei zugänglich im Netz. ids-pub.bsz-bw.de/frontdoor/de… https://bsky.app/profile/claasgefroi.bsky.social In der WELT wird missliebigen Menschen ganz offen der Tod gewünscht. Der Verrohung des Sprechens folgt die Verrohung des Handelns. Wie stand es im Vorwort des 1945 erschienenen Wörterbuchs des Unmenschen: „Der Verderb der Sprache ist der Verderb des Menschen. Seien wir auf der Hut!“
Via Claas Gefroi: Wer übrigens einmal in „Das Wörterbuch des Unmenschen“ lesen will -
Sitze gerade in der Bibliothek und blieb an einem Satz hängen, der mich unmittelbar an die Günzturmszene denken ließ und an deinen Kommentar, dass Kinder sich Gewalt abschauen.
Ich habe versucht noch mal zu kommentieren, ging leider nicht, jetzt so :
Der Satz lautet: “ Gewalt wird verlernt, nicht gelernt.“
“ Allerdings scheint es sich bei der Aggression um ein Problem zu handeln, das bereits in der frühen Kindheit virulent ist.“
„…dass soziale Erfahrung dazu da ist, die dem Mensch – Sein inhärente Destruktivität zu zähmen.“
Freud
Fand den Aspekt interessant , gibt aber bestimmt Gegenthesen
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In den Turm gelangt, las ich erstaunt eine Inschrift. Mit Kreide verfasst: ….
“ denn sieht der großbärtige Dr. Marx nicht aus wie ein Salafist? Prophet der Entrechteten. Staubsauger für alle, o Sidhi.
Und der langbärtige Zschaschelwitzer Salafist erzählte, dass der Westen und der Kapitalismus dieses kleine sozialistische Land kaputt gemacht hätten. Komm wieder Erwählter!“
gez. Der Fragmentarist ( Zitat: aus : “ Die Projektoren“ von Clemens Meyer)

