Swann ist gefallen, weil er unstandesgemäß heiratete. Vinteuil ist gefallen, weil seine Tochter mit ihrer Freundin zusammenlebt. Vinteuil ist tot, er hat ausschließlich für seine Tochter gelebt, war aber von Gram gebeugt über deren „Verirrungen“.
Marcel geht spazieren und schläft am Seeufer gegenüber dem Hause Vinteuil ein. Beim Aufwachen beobachtet er die Tochter Vinteuil’s und deren Freundin. In sadistischer Weise belustigen sie sich über das Bildnis des verstorbenen Vinteuil. Marcel versucht diesem Treiben auf den Grund zu gehen, hält das Aufkeimen der Lust im nicht konformen Kontext, für die Ursache. Lust die nicht sein darf, da nicht heterosexuell.
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Tag am Meer: Bedeckter Himmel, krause Wellen. Die Möwen lungern gierig über dem morgendlichen Frühstück. Sie werden fündig. Weiß des Gefieders am Blau des Himmels.
Die Stenaline nimmt Kurs auf den Kieler Hafen.
Sand, Muscheln, Steine, Kinder mit Lichtschutzfaktor 50 eingecremt, sonnenhutbeschirmt buddeln im Sand. Halbe Krabben werden herangeschleppt, Seegarnelen beobachtet. Frachter ziehen ihre Bahn. Plötzlich ein unvermuteter Regenguss; kurz danach wird es wieder warm. Donnergrollen im Hintergrund. Hundsrosen zwischen Schilf und Sand, Dreimaster kreuzen.
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