Nacht.

Durch die Flure  des Ostschlosses streifend. Schnarchen, Husten, Seufzen.

Schwarzblaues Gewand aus Stille.

Wunschzettel in den Schuhen.

“ Der Kühlschrank im Korridor rattert, der Boden vibriert.“

„Die Nächte unterscheiden sich durch ihre Träume Jarich. Die Tage sind gleich.“

 Mit halbrohen Reibekuchen aus dem Kühlschrank, das Schloss auf leisen Sohlen durchqueren. Kauend.

„Der Versehrtheit nachgehen.“

“ Draußen geht die Sonne auf und unter. Wo ist draußen, frage ich mich, wenn ich nach dem Dienst müde das Gelände verlasse.

Zitate aus “ Die Sonnenposition“ von Marion Poschmann

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