Auf dem Topčidersko brdo. Noble Gegend dieser Hügel. Es ist 09.00 Uhr. Blauer Himmel, der Wind trägt Federflaum mit sich, verblasst im grellen Sonnenlicht. Ein Lkw fährt in der Ebene.
Was macht das Titodenkmal hier? Nein, nicht Tito – Wilhelm der 1.
Marinehafen denke ich, Stahl.
Kiel statt Belgrad. Ratsdienergarten. Der Lenz ist da, ruft Groth und irgendetwas auf Plattdeutsch, dessen ich nicht mächtig bin.


Im botanischen Garten stehe ich unterm Taschentuchbaum und trockne mir mit den Hochblättern des Baumes die Tränen. „Ich wollte nach Belgrad“, seufze ich in einem Tonfall zwischen Zorn und Trauer. „Stattdessen hänge ich jetzt in Röhren ab, um mein Innenleben beleuchten zu lassen.“
Ich laufe zur alten Mu. Ein Stadtgartenprojekt. Wildbienen im Raps. Merlin meldet : Rotkehlchen! Zaunkönig! Mauersegler!
„Nationale Notlage!“ ruft Merz. “ Doch nicht!“, etwas später.
Es ist nicht leicht unter einem solchen Kanzler Kaiser zu sein!, ruft Wilhelm der 1. vom Ratsdienergarten herüber.
“ Solange man liebt murmelt Groth, “ ist das Leben liebenswert.“
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Erklärung: ( Projektoren S.664) Der Topčidersko brdo kommt in den Projektoren vor. In einem Flashback sieht der Mann den sie mal Cowboy nannten seine Verbannung wieder vor sich. bzw. durchlebt sie in der Erinnerung erneut. Er sieht in Sequenzen den Lastwagen vor sich, sieht sich selbst auf ihm durch eine Plane schauend, Abschied nehmend im Vorbeifahren. Den Topčidersko brdo, Belgrad wird er vorerst nicht mehr betreten dürfen. Der Cowboy ist mit dem System aneinandergeraten: “ Bleibe den Städten fern.“ Verbannung ins Velebitgebirge.
Ich hätte eigentlich Urlaub, hatte bereits mit Supersparpreis Budapest gebucht, um mit dem Bus weiter nach Serbien zu fahren und dort die Straßen Belgrads abzugehen.
ich werde diese Schulterlitanei nicht noch einmal herunterleiern. Zeit habe ich, Bewegungsfreiheit ist eingegrenzt.
Auf Google Maps flaniere ich durch Belgrads Straßen. Immerhin
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